Teilnehmer der Blue Wave Festivals auf Rügen solidarisch mit den Opfern der Ölkatastrophe
Das Land des Blues darf nicht sterben
Die Veranstalter des Blue Wave Festivals auf Rügen wollen während der zahlreichen Veranstaltungen vom 17. bis 20. Juni 2010 auf das Schicksal der Menschen im Mississippi-Delta aufmerksam machen. Der Untergang der Ölplattform „Deepwater Horizon“ und die anhaltende Umweltkatastrophe durch das ausströmende Öl bedroht aus ihrer Sicht nicht nur die Existenz der Menschen im Flussdelta, wo der Sound des Blues einst geboren wurde. Die Schäden an der Natur und ein Niedergang der Wirtschaft würden auch die kulturelle Identität dieser traditionsreichen Region im Südwesten der USA gefährden. Das Land des Blues darf nicht sterben.
Im Mittelpunkt des Festivals steht der „Mississippi Blues“, die Musik aus dieser durch die Ölpest bedrohten Region. Es ist die Heimat der Blueslegenden wie B.B. King oder John Lee Hooker, deren Musik in den Tagen des Festivals auch auf den Konzerten und Paraden in den Seebädern zwischen Mönchgut und Kap Arkona erklingen wird.
Festivaldirektor Michael Maass wird vor den Veranstaltungen über die Lage der Menschen in der Region informieren. Alle Festival-Teilnehmer und Konzertbesucher sind aufgerufen, sich solidarisch mit den Einwohnern an der Golfküste Louisianas zu zeigen.
Blue Wave Festival startet in dieser Woche!
Am 17. Juni startet das BLUE WAVE FESTIVAL in BINZ auf Rügen. Das Festival steht unter dem Titel "Mississippi-Blues". Zwischen dem 17. und 20. Juni gibt es eine Vielzahl von Konzerten in Binz, Sellin und auf Kap Arkona. Im Mittelpunkt stehen die Konzerte auf dem Kurplatz in Binz. Zu erleben sind erstmals ein Konzert am Schmachter See, ein Barbecue-Konzerte auf den Selliner Seeterrassen, eine Bluesmeile, eine Straßenparade, Klubveranstaltungen in verschiedenen Hotels und ein Abschlusskonzerte im Kurhaussaal in Binz.
Aus gesundheitlichen Gründen musste die Besetzung für das Abschlusskonzert geändert werden. Der legendäre Bluesmusiker Louisiana Red ist erkrankt. Das Abschlusskonzert bestreitet nun Chicagos Blueslady No. 1 - Angela Brown.
Bereits am 14. Juni 2010 öffnet das Bluescamp in Göhren seine Pforten. Bis zum 18. Juni gibt es hier Workshops & Begegnungen mit bekannten deutschen und internationalen Bluesmusikern.







